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Von fern leuchtet Schloss Bürgeln auf. Der mit einem Wappen geschmückte Giebel und das mit einem sprungbereiten Hirsch bekrönte Glockentürmchen sind bereits in Niedereggenen auszumachen.
Von der Terrasse dieser Kostbarkeit des Markgräflerlandes öffnet sich ein grandioses Panorama. Das Rheintal mit den Vogesen, die Burgundische Pforte, der Sundgau und der Schweizer Jura sind bei klarem Wetter zu sehen.
Und wenn der Dunstschleier sich hinter dem südlichen Jurakamm hebt, dann treten Eiger, Mönch und Jungfrau hervor – an eisigen Winterabenden oft im rosenroten Gewand.
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Hier oben also stand vor etwa tausend Jahren der Ritter Werner von Kaltenbach und beschloss, eine dem Heiligen Johannes geweihte Kapelle zu bauen, sehr wahrscheinlich bei den Resten einer einstigen Römervilla – darauf deutet der Name „Bürgeln“, abzuleiten aus dem althochdeutschen „bürgi“.
Die Jahrhunderte mit Kriegen und Bränden zogen vorüber, bis schließlich im Jahre 1762 Bürgeln in seiner heutigen Gestalt als Propstei des Klosters St. Blasien errichtet wurde. Der noble frühklassizistische Bau mit dem verspielten Rokokodekor begeistert jährlich mehrere tausend Besucher.
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Im Schloss werden Trauungen, Taufen, Hochzeiten, Bankette und Jubiläen gefeiert. Die Räume bieten sich an für Vorträge, Konzerte und Tagungen. Empfänge im Vestibül, auf der Terrasse oder im Garten sind ein besonderes Erlebnis.
Ob Im Sommer oder im Winter, Schloss Bürgeln ist ganzjährig geöffnet und überrascht mit thematisch orientierten Sonderführungen oder monatsspezifischen Veranstaltungen.
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Zu den Highlights der Schlossführung gehören das exotisch anmutende Grüne Kabinett, das Nymphenburger Zimmer, ein zauberhaftes Miniaturmuseum, der grandiose Bildersaal mit einer politischen Botschaft die Markgrafschaft und das Haus Habsburg betreffend und die Schlosskapelle, die man aus der ungewöhnlichen Perspektive der Herrschaftsempore besichtigen kann. |