Engelparade 

Die Engelparade auf den Kapitellen der Nord- und Südseite der Kapelle fügen sich ikonografisch in die Thematik des Jüngstens Gerichts ein, das durch die vier Evangelistensymbole an der Decke angedeutet ist. Im fröhlichen Rokoko-Schwung aber lassen sie die Endzeit-Thematik vergessen und tragen zur artistischen Belebung des gesamten Sakralraums bei.

Dreikönigsaltar 

Taufe Christi von Anton Morath 

Der Dreikönigsaltar aus dem oberbayrischen Glonn ist  um 1650 entstanden. Der Heilige Leonard, Schutzpatron der Landwirte, steht , von zwei Engeln flankiert, im oberen Bereich. Aufbau und Ornamentik des Altarschreins weisen auf die Spätrenaissance.

Das Deckenbild mit der Taufe Christi (um 1765) stammt von Joseph  Anton Morath, einem viel beschäftigten Maler in Südbaden. Kartuschen mit den vier Evangelistensymbolen rahmen das monumentale Bild.

Der elegante Emblem-Ofen im Oratorium des Obergeschosses steht vor einer prachtvoll renovierten Seidentapete. Die barocken Embleme, sich aus Motto, Bild und Spruch zusammensetzend, waren mit Texten versehen, die von den entsprechenden Bildern illustriert wurden. Der Kachelofen stammt aus der Zeit um 1780. Die Rückwand heizt die Herrschaftsempore der Kapelle.

Die Patenschaften dienen dem Erhalt und der Pflege der Kapelle.

Bilderofen im Oratorium 

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Kontakt: Dr. Ehrenfried Kluckert Schloss Bürgeln D-79418 Schliengen
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