Ein wenig Geschichte ...

   

Die älteste Erwähnung Bürgelns findet sich in der “Chronica de Burglen Chonradi monachi” von 1125. In der achten Zeile von oben ist von “in monte burglon” , also vom “Berg Bürgeln” die Rede. Hier spielt das althochdeutsche Wort “burgi” oder “bürgi”  - bei einer ehemaligen befestigten Anlage - hinein. Es dürfte sich dabei um die Reste einer römischen Landvilla (villa rustica) gehandelt haben. Die Steine benutzte der Ritter Werner von Kaltenbach, um gegen Ende des 11. Jahrhunderts eine Johanneskapelle zu errichten, die er später dem Kloster St. Blasien schenkte.

Urkunde von 1125 

Spaziergang durch das Schloss

Feste und Tagungen

Im Jahre 1762 beauftragten der Bürgelner Propst Aloys Mader (links) und der Fürstabt von St. Blasien Meinrad Troger (rechts) den in Südwestdeutschland viel beschäftigten Baumeister Franz Anton Bagnato mit dem Neubau der Propstei Bürgeln. Es entstand ein nobler frühklassizistischer Schlossbau mit spielerischem Rokokodekor. 
Die Porträts befinden sich im Bildersaal
 

Aloys Mader und Meinrad Troger 

 

Bürgeln um 1800. Der Stich zeigt die Propstei von Nordosten. Im nördlichen Flügelbau sind die hohen Kapellenenfenster zu sehen. Unterhalb der Mauer rechts waren die Pferde untergebracht. Dahinter das Ökonomiegebäude, das später zur Schlossgaststätte ausgebaut wurde.

Bürgeln um 1800 

 

Dieses Foto von 1901 zeigt die zweiläufige Treppe, die unmittelbar an die Westfront gebaut war. Eine Terrasse war noch nicht geplant.

Foto von der Hauptfront 1901 

 

In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhuhnderts begannen umfassende Erweiterungsbauten, wie etwa der Anbau des Gleichensteinsaals im Osten oder die Veränderung des westlichen Parkbereichs. In einer Zeichnung von Theodor Veil aus dem Jahre 1921 ist bereits die Terrasse vor dem Schloss geplant, zu der eine geschwungene Freitreppe führt.

Bürgeln, Zeichnung von 1921 

 
     

Kontakt: schlossbuergeln@gmx.de  Dr. Ehrenfried Kluckert Schloss Bürgeln D-79418 Schliengen
Tel.: + 49 (0) 162 407 17 60, +49 (0) 7626 237